Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Schlüsselprogrammierung, Zubehörschlüsseln und FBS4.
Die Kosten hängen vom Fahrzeug, dem Schlüsseltyp und dem notwendigen Prozess ab. Einfache Transponder-Schlüssel bei älteren Fahrzeugen (vor 2010) sind günstiger als Funkschlüssel mit FBS4-Freigabe. Bitte rufen Sie uns vorab an (05505 5236) – wir nennen Ihnen nach Angabe von Fahrzeug und Baujahr eine verlässliche Einschätzung.
Zwingend erforderlich: Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) und Personalausweis. Das Fahrzeug muss auf Sie zugelassen sein. Falls es auf eine andere Person zugelassen ist, bringen Sie eine Vollmacht mit. Ohne Eigentumsnachweis können wir keine Schlüssel programmieren.
Ja, aber der Aufwand ist höher. Ohne gültigen Schlüssel kann das System keinen neuen direkt anlernen. Je nach Hersteller und Baujahr ist ein EIS/CAS-Tausch oder ein Sicherheitsprotokoll über den Hersteller-Server (Mercedes FBS4, VW ODIS Online) notwendig. Wir klären das Szenario vorab am Telefon.
FBS4 ist die 4. Generation des Mercedes-Wegfahrsperren-Systems, eingeführt ab ca. 2014 (W205 C-Klasse, W213 E-Klasse etc.). Der Unterschied zu älteren Systemen: Jeder Schlüssel-Anlernvorgang muss über den Mercedes-Benz-Server autorisiert werden – mit gesicherter XENTRY-Verbindung. Das dauert länger und erfordert zwingend echten XENTRY-Zugang. Wir begleiten den kompletten FBS4-Prozess.
Für ältere Fahrzeuge (bis ca. 2005) manchmal ja. Für moderne Fahrzeuge mit Mercedes FBS3/FBS4, VW Immo IV/V oder BMW CAS – in der Regel nein. Diese Systeme benötigen die echte Hersteller-Diagnosesoftware mit entsprechenden Sicherheitsprotokollen. Universalgeräte können zwar Immo-Statusinformationen lesen, das eigentliche Anlernen schlägt jedoch meistens fehl oder ist gefährlich für das Steuergerät.
Im täglichen Gebrauch ja – wenn er korrekt zugeschnitten und programmiert wurde. Hochwertige Zubehörrohlinge (z.B. Ilco, Keyline, Xhorse) sind mechanisch und elektronisch kompatibel. Der wesentliche Unterschied ist der Preis: Ein Zubehörschlüssel ist oft deutlich wirtschaftlicher als der Original-Ersatz vom Hersteller-Händler.
Einfaches Anlernen (vorhandener Restschlüssel, kein FBS4): 1–2 Stunden. Zubehörschlüssel mit Zuschnitt und Programmierung: 1,5–2 Stunden. FBS4 Mercedes mit Online-Prozess: 2–3 Stunden. Alle Schlüssel verloren (EIS-Tausch oder Sicherheitsprotokoll): 4–8 Stunden oder mehr. Bitte vorab anrufen, damit wir Zeitrahmen und Teileversorgung klären können.
Ja. Wenn noch ein gültiger Schlüssel vorhanden ist, lesen wir den Schlüssel-Status aus und löschen den verlorenen Schlüssel aus dem Immo-Speicher. Das Fahrzeug kann mit dem gesperrten Schlüssel nicht mehr gestartet werden. Dieser Schritt ist immer Teil der Schlüsselprogrammierung beim Verlust.
W204 C-Klasse, W212 E-Klasse, W221 S-Klasse, W906 Sprinter, W639 Vito – alle mit FBS3-System über XENTRY. Für neuere Baureihen mit FBS4 (W205, W213, W222, GLC, GLE ab ca. 2014) führen wir den Online-Freigabeprozess durch. Andere Baureihen auf Anfrage.
Die Schlüsselprogrammierung erfordert die Verbindung zu unserem stationären XENTRY/ODIS/ISTA-System, das an unseren Server-Zugang gekoppelt ist. Eine mobile Programmierung ist daher nicht möglich. Das Fahrzeug muss zu uns nach Hardegsen gebracht werden. Bei Fahrzeugen ohne Schlüssel (alle Schlüssel verloren) kontaktieren Sie uns vorab – wir besprechen die beste Lösung.
Weitere Fragen? Wir beraten kostenlos per Telefon. 05505 5236